Sie wollen endlich erfolgreich abnehmen? Diese 7 Fehler könnten Sie daran hindern

 

Wenn Sie erfolgreich abnehmen wollen, sollten Sie die folgenden 7 Fehler vermeiden. Denn sie sind nicht nur verantwortlich dafür, dass der Erfolg ausbleibt, sondern auch dafür, dass Sie zu schnell frustriert aufgeben.

1. Sie essen zu wenig

 

  • Der Fehler:

 

In den meisten Köpfen herrscht immer noch der Irrglaube, dass man, um erfolgreich abzunehmen, einfach weniger essen muss. Und je weniger, desto mehr purzeln die Pfunde. Was passiert aber, wenn wir beim Abnehmen hungern? Der Stoffwechsel fährt seine Aktivität herunter. Das bedeutet, dass der Körper mit viel weniger Kalorien auskommt und kein Gramm verliert. Und je häufiger Sie schon eine Diät gemacht haben, desto besser beherrscht Ihr Körper diese Strategie des Überlebens.

 

  • Wie Sie es besser machen:

 

Essen Sie sich satt: Nach jeder Mahlzeit sollten Sie das Gefühl haben, genügend bekommen zu haben, um einige Stunden satt zu sein. Das bewahrt Sie vor den meisten Fress-Attacken und auch davor, dass Sie zu früh frustriert das Handtuch werfen. Erfolgreich abnehmen funktioniert nicht mit Hungern.

2. Sie essen zu viel Zucker- ohne es zu wissen

 

  • Der Fehler:

 

Ein Mythos, der immer noch weit verbreitet ist, lautet: Diät- und Light-Produkte sind gut zum Abnehmen. Das stimmt in den allermeisten Fällen nicht. Denn sie sind zwar meistens fettarm, enthalten aber deutlich zu viel Kohlenhydrate oder sogar Zucker. Daraufhin steigt der Blutzuckerspiegel schnell, und wir produzieren Insulin, das den Zucker schnell in die Zellen schafft. Leider sorgt es auch dafür, dass wir fleißig Fett produzieren. Da nutzt es nichts, dass das Light-Produkt fettarm ist.

Außerdem enthalten viele Diätprodukte Zucker-Austauschstoffe oder Süßstoffe wie z.B. Sucralose oder Trehalose. Und auch die sind kontraproduktiv, wenn man erfolgreich abnehmen will.

 

Ein zweiter Mythos lautet: Obst und Gemüse sind gut, um abzunehmen. Das stimmt aber nicht in allen Fällen. Es gibt einige Obstsorten, die sehr viel Fruchtzucker enthalten(je süßer das Obst, desto mehr Zucker!) und einige Gemüsesorten, die reichlich Stärke enthalten, wie Mais, Hülsenfrüchte und Kartoffeln. Das heißt nicht, dass sie dem Erfolg beim Abnehmen im Weg stehen, aber die Menge machts.

 

 

  • Wie Sie es besser machen:

 

Bereiten Sie Ihr Essen selber zu: So wissen Sie genau, was in Ihrer Mahlzeit steckt. Und nein, Sie müssen keine aufwendige Koch-Session veranstalten- das geht auch einfach. Und ja, Sie können auch auf Vorrat kochen- so haben Sie nicht so viel Aufwand.

Und schauen Sie, was da in der Pfanne oder im Topf landet. Zuviel stärkehaltiges Gemüse, zu viel süßes Obst oder bestimmte Zutaten wie Balsamico, Senf oder Ketchup kann in der Summe verhindern, dass Sie erfolgreich abnehmen.

3. Sie trinken zu wenig- und dann auch noch das Falsche

 

  • Der Fehler:

 

Trinken wird einfach vergessen. Die meisten haben einfach keinen Durst; und wenn es etwas zu trinken gibt, dann Kaffee, Limonade oder Fruchtschorle. Wasser ist ja sooo langweilig- das schmeckt ja nach nix!

Nur leider ist es so wichtig, wenn jemand erfolgreich abnehmen will. Es hilft dabei, Säuren, Gift-und Schlackestoffe aus dem Körper auszuscheiden- was wichtig beim Abnehmen ist.

Und wenn der Körper nicht genug Flüssigkeit bekommt, wird er eher Wasser einlagern- was man auf der Waage sieht.

 

  • Wie Sie es besser machen:

 

Helfen Sie Ihrem Gedächtnis: entweder durch eine Flasche Wasser oder auch einer Kanne Kräutertee, die immer in Sichtweite steht oder auch durch eine Trink-App auf Ihrem Handy. Es muss einfach nur der Anfang gemacht werden; bald wird nämlich der Durst Sie ans Trinken erinnern. Dann trinken Sie von alleine!

Suchen Sie sich eine geschmackliche Verbesserung, wenn Ihnen stilles Wasser zu langweilig ist. Das können ein paar Scheiben Zitrone oder Ingwerwurzel sein und/oder ein paar Blätter Minze. Vorsicht bei industriell hergestelltem Wasser mit Fruchtgeschmack: das enthält häufig Zucker.

 

 

4. Das Essen ist fad und langweilig

 

  • Der Fehler:

 

Wenn auf einmal etwas anderes auf dem Teller landen soll als gewohnt, werden viele einfallslos, was die Zubereitung und die Abwechslung angeht. Das hat vor allem damit zu tun, dass wir uns neue Gewohnheiten zulegen- und das ist mühsam. Während wir die Mahlzeiten vorher quasi im Autopiloten-Modus zubereitet haben, müssen wir uns jetzt neue Rezepte einfallen lassen oder suchen. Dazu kommt, dass wir oft Vorurteile haben wie: „Gesundes Essen ist langweilig“ oder „Das Essen beim Abnehmen schmeckt nicht“- und genauso bereiten wir die Mahlzeiten auch zu.

 

  • Wie Sie es besser machen:

 

Legen Sie sich eine Rezeptsammlung mit vielen Gerichten zu, die Ihnen gefallen- und die einfach zuzubereiten sind. Tun Sie das am besten, bevor Sie mit dem Abnehmen beginnen. Es gibt wirklich reichlich Auswahl, beispielsweise bei der LOGI-Methode.

Gibt es Gewürze oder Kräuter, die Sie besonders mögen? Auf die müssen Sie nicht verzichten. Außerdem darf auch gerne etwas Fett ins Essen, am besten gesundes wie beispielsweise Olivenöl oder Walnussöl. Denn gesundes Fett braucht der Körper, wenn Sie erfolgreich abnehmen wollen.

Und bereiten Sie Essen schon für mehrere Tage zu, damit Sie nicht jeden Tag Zeit damit verbringen.

 

5. Es gibt keine Ausnahmen

 

  • Der Fehler:

 

Wenn wir mit dem Abnehmen beginnen, sind wir ja sehr motiviert. Also streichen wir rigoros alles vom Essensplan, was nicht zum Abnehmen passt. Das geht ein paar Wochen auch gut, aber irgendwann, besonders, wenn das Gewicht mal steht, fühlt sich das doch sehr nach Verzicht an. Obendrein ist nichts so verlockend wie Verbotenes- und damit fällt es immer schwerer, auf die geliebten Süßigkeiten oder die Lieblingspizza zu verzichten.

 

  • Wie Sie es besser machen:

 

Bauen Sie Ausnahmen von vorne herein in den Essensplan ein. An welchen „Essens-Sünden“ kommen Sie normalerweise schwer vorbei? Genehmigen Sie sich die einfach. Geplant und in Maßen sind sie nicht mehr verboten- und damit auch nicht so verlockend. Und Sie haben kein schlechtes Gewissen, wenn Sie z.B. mal Ihr Lieblingsdessert essen.

 

 

6. Die Umstellung ist zu radikal

 

  • Der Fehler:

 

Alles auf einmal ändern zu wollen ist auf längere Sicht echt schwer. Das Gehirn ist ein Gewohnheitstier. Auch wenn Sie am Anfang supermotiviert sind, fühlt sich die neue Ernährung doch sehr fremd an- und Sie müssen viel Aufmerksamkeit auf sie richten. Doch es gibt ja auch noch andere Dinge in Ihrem Leben, auf die Sie sich konzentrieren müssen. Und spätestens, wenn Sie eine Zeit lang nicht erfolgreich abnehmen, fühlt sich die neue Art der Ernährung doch ziemlich anstrengend an. Die Gefahr dabei ist, dass alte Gewohnheiten sich durch die Hintertür einschleichen und Sie dann irgendwann frustriert das Handtuch schmeißen.

 

  • Wie Sie es besser machen:

 

Ändern Sie anfangs EINE Sache am Tag: das kann das Frühstück sein, indem Sie das Marmeladentoast gegen ein selbstgemachtes Müsli mit Haferflocken, Nüssen und Obst auswechseln. Wenn sich das gewohnt und normal anfühlt, nehmen Sie sich die zweite Sache vor, wie beispielsweise das Abendessen: statt dem Käsebrot eine Gemüsepfanne mit Kräuterquark. Und das machen Sie so lange, bis auch das sich normal anfühlt. Dann ist die nächste Sache dran. So nehmen Sie sicher langsamer ab, haben aber gute Chancen darauf, dass die neue Ernährung zur Gewohnheit wird.

 

7. Sie haben zu viel Stress- vor allem mit dem Thema Abnehmen und Diäten

 

  • Der Fehler:

 

Sie haben jede Menge negativer Glaubenssätze bezüglich „Erfolgreich abnehmen“ im Gepäck. Ein paar Beispiele:

  • „Abnehmen bedeutet verzichten“
  • „Ernährungsumstellungen halte ich sowieso nicht durch“,
  • „Der Jojo-Effekt schlägt immer zu- ich kann nicht dauerhaft schlank bleiben“.
  • „Ich bin einfach dick- schlank sein passt nicht zu mir“

 

Somit macht allein schon der Gedanke ans Abnehmen schon Stress. Aber nicht nur, dass wir uns das Projekt Schlankwerden dadurch noch schwerer machen, weil wir jede Menge innerer Widerstände bekämpfen müssen- das Gehirn benötigt im Stressmodus mehr Energie, am besten in Form von Zucker. Heißhungerattacken werden damit immer wahrscheinlicher.

 

  • Wie Sie es besser machen:

 

Schreiben Sie sich mal auf, was Sie so über das Thema Abnehmen und Diäten denken- und seien Sie ehrlich mit sich.

Anschließend lesen Sie sich diese ganzen Sätze noch mal durch. Welcher ruft in Ihnen die stärkste Reaktion aus? Das kann eine körperliche Reaktion sein oder auch ein maximales Gefühl von Frustration, Wut oder Resignation.

Wo im Körper merken Sie das? Herz, Kopf, Bauch? Oder überall? Jetzt nehmen Sie die Arme überkreuz und tappen sich abwechselnd auf die Schultern, möglichst schnell. Dabei denken Sie an diesen Satz. Irgendwann, meist so nach 2-3 Minuten, fällt es Ihnen schwer, sich auf diesen Satz zu konzentrieren. Durch das Tappen wird das Gehirn so stimuliert, dass es aus dem Stressmodus in den Verarbeitungsmodus wechselt. Dadurch lösen sich die Frustrationsgefühle auf und der Blickwinkel kann sich ändern.

Machen Sie das auch noch mit anderen Glaubenssätzen, die Sie daran hindern, erfolgreich abzunehmen.

Im Coaching arbeite ich gezielt an solchen Mustern und begleite meine Klienten auf Ihrem Weg zum Schlanksein. Hier erfahren Sie mehr über das Abnehm-Coaching