Warum Loslassen lernen so schwer ist – und wie es dennoch gelingen kann

Loslassen lernen hört sich so einfach an. Bis man selbst davor steht, es tun zu müssen. Ob das Erinnerungen, Menschen oder Angewohnheiten sind: je wichtiger sie waren, umso schwerer fällt es, sie loszulassen.

Und wenn dann noch jemand sagt: „Du musst loslassen und endlich nach vorne schauen“, fühlt man sich auch noch unverstanden.

Was dabei wichtig ist: wenn ich loslasse, heißt das nicht, dass mir der Mensch, die Erinnerung oder eine negative Erfahrung gleichgültig sind oder ich sogar gutheiße, was mir passiert ist. 

Es heißt nur, dass ich keine Energie ins Festhalten stecke.

Und es ermöglicht mir, mich wieder auf neue Dinge zu konzentrieren.

Mit den 5 folgenden Strategien fällt ihnen das Loslassen leichter.

 

1. Akzeptieren Sie, was geschehen ist – und auch die Gefühle dazu

Loslassen lernen beginnt mit einem einfachen Satz: „Es ist, wie es ist“.

Das ist nicht schön oder leicht. Aber es ist ehrlich.

Solange wir gegen die Realität kämpfen, bleibt der Druck bestehen und steigt sogar an.

Atmen Sie tief ein, halten Sie die Luft an und atmen Sie langsam aus. Und dann sagen Sie sich: „Ja, das ist gerade meine Situation“.

Und wenn dann Gefühle wie Verzweiflung, Wut, Kränkung oder Angst hochkommen, sagen Sie sich: „Und diese Gefühle sind auch völlig in Ordnung“. 

Auf diese Weise verlieren Sie keine Energie mehr in den Widerstand gegen die Realität und Ihre Gefühle.

2. Finden Sie heraus, was das Schlimmste an der Sache ist

Auch wenn der bloße Gedanke an diese Geschichte insgesamt unerträglich ist, gibt es doch immer die eine ganz bestimmte Sache, die man innerlich vor Augen hat, sobald man dran denkt. Das kann ein ganz bestimmter Moment sein oder auch ein Gedanke. Der kann Sie selbst betreffen, z.B. „Ich hab mich für dumm verkaufen lassen“ oder auch Ihr Gegenüber: „Der hat meine Gutmütigkeit ausgenutzt“.

Wenn Sie daran denken, wo in Ihrem Körper fühlt sich das unangenehm an?

Und nun überkreuzen Sie Ihre Arme und tappen Sie abwechselnd auf Ihre Schultern oder Oberarme. 

Nach 3 – 4 Minuten fühlt sich dieser Aspekt meistens gleichgültiger an.

Dieses Format nennt sich „Butterfly“ und sorgt dafür, dass sich das Gehin beruhigt, während man an ein Stressthema denkt.

3. Schreiben Sie sich die Geschichte von der Seele

Schreiben Sie sich selbst oder der betreffenden Person einen Brief. Keine Sorge – Sie müssen ihn nicht abschicken.

Sie können Ihre Gedanken auch in Form eines Berichts niederschreiben. Jeder Aspekt, jeder innere Vorwurf, alles, was Ihnen zu dem Thema einfällt, kommt da rein.

Das Schreiben klärt den Kopf. Die Ereignisse sortieren sich. Nach und nach wird Ihnen auch klarer, warum Sie nicht so leicht loslassen können. Und es entsteht ein gewisser Abstand zu dem Thema.

4. Die wingwave Musik, um die Gefühle zu beruhigen

 Die wingwave Musik hilft sowohl bei schmerzhaften Erinnerungen als auch bei unschönen Angewohnheiten, die man nicht loslassen kann.

Denken Sie z.B. an einen Streit, in dem Sie sich gedemütigt gefühlt haben und lassen Sie ihn wie einen Film vor Ihrem inneren Auge laufen.

Nun brauchen Sie die Musik. Sie können sie entweder im wingwave Shop runterladen oder sich die wingwave App holen. Während Sie die Musik hören, nehmen Sie auch einen Ton wahr, der von links nach rechts hin und her wechselt. Er ist die Ursache für ihre beruhigende Wirkung auf das Gehirn. Damit das auch funktioniert, müssen Sie die Musik über Kopfhörer hören.

Nach wenigen Minuten fühlt sich das Thema meistens schon leichter an.

 

 

5. wingwave-Coaching, um Loslassen zu lernen

Manchmal braucht es professionelle Hilfe, um etwas loslassen zu können.

Jemand, der von außen auf eine Geschichte schaut, erkennt oft noch andere Dinge oder Muster, die einem als Betroffenen nicht auffallen.

Im Coaching hilft der Myostatiktest herauszufinden, warum es so schwer ist, ein Thema loszulassen. Häufig sind es nämlich Erlebnisse in der Vergangenheit, die durch die aktuelle Geschichte regelrecht angetriggert werden.

Wenn wir diese Ereignisse in ihrer emotionalen Wirkung „entschärft“ haben, fühlt sich das aktuelle Thema leichter und neutraler an.

Und so ist es möglich, die Sache endlich abzuschließen.